Sandra träumt… (13) oder “Selbst Videospiel-/Zeichentrickfigur sein ist nicht lustig!”
23. Januar 2010, 14:32Oh mein Gott. Ich bin immernoch verschwitzt. In letzter Zeit träume ich sowieso schon echte Grütze. Aber der Albtraum von heute war echt mal Hardcore.
Ich war Teil der Simpsonsfamilie; ich glaube, ich habe Barts Rolle eingenommen. Allerdings waren wir nicht in Springfield, sondern haben in dem Haus gewohnt, in dem ich auch in der Realität lebe. Lisa und ich waren frühabends im Garten und sind im Pool geschwommen, als plötzlich Tingeltangel-Bob auf das Grundstück kam. Unsere Mutter rief uns sofort rein, allerdings war Tingeltangel-Bob fähig, jede beliebige Gestalt anzunehmen. So verwandelte er sich in eine Fliege und flog ins Haus bevor meine Mutter die Tür schließen konnte. Wir saßen alle im Wohnzimmer, als er sich wieder zurückverwandelte und mich umbringen wollte. Also rannten wir alle nach oben und verschanzten uns in unseren Schlafzimmern. Mein Mörder aber flog mir wieder als Fliege hinterher. Ich kletterte auf mein Hochbett (als Kind hatte ich wirklich eines) und erschrak mich wahnsinnig, als die Tingeltangel-Bob-Fliege sich wieder in seine normale Gestalt verwandelte. Ich schrie wie am Spieß, sprang vom Bett und drehte mit vor Panik zitternden Händen den Schlüssel im Türschloss um, wobei er mir beinahe runter fiel und Bob seine Hände nach mir ausstreckte und immer näher kam. Die Tür ging auf und ich rannte ins Schlafzimmer meiner Eltern, die beide schon schliefen. Ich machte Licht, rüttelte beide wach und erzählte, dass der Mörder in meinem Zimmer ist. Mein Vater glaubte mir nicht, aber trotzdem gingen wir alle in mein Zimmer. Dort war plötzlich Rektor Skinner und Tingeltangel-Bob erwürgte ihn. Danach verwandelte er sich wieder, dieses Mal in einen Regenwurm. Mein Vater packte in und sperrte ihn in den Käfig seines Chamäleons (warum er auch immer eines hatte…). Alle gingen wieder zu Bett, ich natürlich immernoch voller Panik. Im Dunkeln beobachtete ich dann, wie Bob das Chamäleon enthauptete. Ich rief meinen Vater, der in mein Zimmer gelaufen kam und schon vorahnend fragte: “Es ist das Chamäleon, nicht wahr?”
Szenenwechsel.
Ich war wieder ich selbst und war mit meinem besten Freund Björn auf einer Videospielmesse. Wir suchten den in einen Igel verwandelten Tingeltangel-Bob und teilten uns dafür auf. An einem Stand, wo ein Nintendo Wii-Spiel, dass eine Mischung aus Super Mario und Pokemon war, vorgestellt wurde, sprach mich ein Typ an, das Spiel doch mal auszuprobieren, was ich dann auch tat. Danach war Björn wieder bei mir und wir gingen zu einem weiteren Stand, wo eine Konsole vorgestellt wurde, über die man nicht vor dem Fernseher saß und spielte sondern selbst IN das Spiel eintauchte. Wir probierten es aus und befanden uns plötzlich in einer dunklen, schäbigen Hütte, in dessen Mitte eine dieser Super Mario-Röhren stand. Wir kletterten diese Hinab und standen in einer Art Tiefgarage. Ein blutverschmierter Zombie lief auf uns zu, und wir schnappten die Maschinengewehre, die plötzlich neben uns lagen. Wir schossen sofort, aber die Schüsse machten dem Zombie nichts aus. Er kam immer näher und war schon im Begriff mich zu erwürgen, doch Björn packte ihn und brach im das Genick. Daraufhin lief eine ganze Horde Zombies auf uns zu und Björn und ich gingen hinter zwei Fässern in Deckung. Ich hatte eine Handgranate in der Hand, die ich zündete und auf die Zombies warf. Ein paar wurden getötet, doch die Mehrheit bekam nicht mal einen Kratzer. Wir versuchten, zurück zur Super Mario-Röhre zu rennen. Ein Zombie stand da und rauchte eine Zigarrette. Als wir an ihm vorbei laufen wollten, erklärte er uns, dass man in diesem Spiel nur eine Chance hat, wenn man cheatet. Und kaum hatte er das ausgesprochen, packten uns die Zombies und zerfleischten uns bei lebendigem Leib.
Ende.
Fazit: Also Videospiele sind ja eine tolle Sache und auch wenn Zombiespiele nicht so mein Genre sind, spiele ich sie gerne. Allerdings möchte ich niemals selber eine Figur darin sein! Das ist nicht so witzig, wie man vielleicht denkt!



