Oh mein Gott. Ich bin immernoch verschwitzt. In letzter Zeit träume ich sowieso schon echte Grütze. Aber der Albtraum von heute war echt mal Hardcore.

Ich war Teil der Simpsonsfamilie; ich glaube, ich habe Barts Rolle eingenommen. Allerdings waren wir nicht in Springfield, sondern haben in dem Haus gewohnt, in dem ich auch in der Realität lebe. Lisa und ich waren frühabends im Garten und sind im Pool geschwommen, als plötzlich Tingeltangel-Bob auf das Grundstück kam. Unsere Mutter rief uns sofort rein, allerdings war Tingeltangel-Bob fähig, jede beliebige Gestalt anzunehmen. So verwandelte er sich in eine Fliege und flog ins Haus bevor meine Mutter die Tür schließen konnte. Wir saßen alle im Wohnzimmer, als er sich wieder zurückverwandelte und mich umbringen wollte. Also rannten wir alle nach oben und verschanzten uns in unseren Schlafzimmern. Mein Mörder aber flog mir wieder als Fliege hinterher. Ich kletterte auf mein Hochbett (als Kind hatte ich wirklich eines) und erschrak mich wahnsinnig, als die Tingeltangel-Bob-Fliege sich wieder in seine normale Gestalt verwandelte. Ich schrie wie am Spieß, sprang vom Bett und drehte mit vor Panik zitternden Händen den Schlüssel im Türschloss um, wobei er mir beinahe runter fiel und Bob seine Hände nach mir ausstreckte und immer näher kam. Die Tür ging auf und ich rannte ins Schlafzimmer meiner Eltern, die beide schon schliefen. Ich machte Licht, rüttelte beide wach und erzählte, dass der Mörder in meinem Zimmer ist. Mein Vater glaubte mir nicht, aber trotzdem gingen wir alle in mein Zimmer. Dort war plötzlich Rektor Skinner und Tingeltangel-Bob erwürgte ihn. Danach verwandelte er sich wieder, dieses Mal in einen Regenwurm. Mein Vater packte in und sperrte ihn in den Käfig seines Chamäleons (warum er auch immer eines hatte…). Alle gingen wieder zu Bett, ich natürlich immernoch voller Panik. Im Dunkeln beobachtete ich dann, wie Bob das Chamäleon enthauptete. Ich rief meinen Vater, der in mein Zimmer gelaufen kam und schon vorahnend fragte: “Es ist das Chamäleon, nicht wahr?”

Szenenwechsel.

Ich war wieder ich selbst und war mit meinem besten Freund Björn auf einer Videospielmesse. Wir suchten den in einen Igel verwandelten Tingeltangel-Bob und teilten uns dafür auf. An einem Stand, wo ein Nintendo Wii-Spiel, dass eine Mischung aus Super Mario und Pokemon war, vorgestellt wurde, sprach mich ein Typ an, das Spiel doch mal auszuprobieren, was ich dann auch tat. Danach war Björn wieder bei mir und wir gingen zu einem weiteren Stand, wo eine Konsole vorgestellt wurde, über die man nicht vor dem Fernseher saß und spielte sondern selbst IN das Spiel eintauchte. Wir probierten es aus und befanden uns plötzlich in einer dunklen, schäbigen Hütte, in dessen Mitte eine dieser Super Mario-Röhren stand. Wir kletterten diese Hinab und standen in einer Art Tiefgarage. Ein blutverschmierter Zombie lief auf uns zu, und wir schnappten die Maschinengewehre, die plötzlich neben uns lagen. Wir schossen sofort, aber die Schüsse machten dem Zombie nichts aus. Er kam immer näher und war schon im Begriff mich zu erwürgen, doch Björn packte ihn und brach im das Genick. Daraufhin lief eine ganze Horde Zombies auf uns zu und Björn und ich gingen hinter zwei Fässern in Deckung. Ich hatte eine Handgranate in der Hand, die ich zündete und auf die Zombies warf. Ein paar wurden getötet, doch die Mehrheit bekam nicht mal einen Kratzer. Wir versuchten, zurück zur Super Mario-Röhre zu rennen. Ein Zombie stand da und rauchte eine Zigarrette. Als wir an ihm vorbei laufen wollten, erklärte er uns, dass man in diesem Spiel nur eine Chance hat, wenn man cheatet. Und kaum hatte er das ausgesprochen, packten uns die Zombies und zerfleischten uns bei lebendigem Leib.

Ende.

Fazit: Also Videospiele sind ja eine tolle Sache und auch wenn Zombiespiele nicht so mein Genre sind, spiele ich sie gerne. Allerdings möchte ich niemals selber eine Figur darin sein! Das ist nicht so witzig, wie man vielleicht denkt!

Übersetzungsfail Polnisch-Deutsch

16. Januar 2010, 17:42

In dem Polnischkurs, den ich gerade für die Uni absolviere, haben wir in der letzten Sitzung die Vokabeln für die Wochentage und Monate bekommen.

Und so niedlich das Arbeitsblatt für die Monatsvokabeln auch ist, so witzig ist auch der Übersetzungsfehler für das polnische Wort für Matsch. Was habe ich gelacht!

Übersetzungsfail

So. Da ich heute mal kurz Pause von meinem Internet- und Erreichbarkeitsboykott mache, bin ich auch bereit, meine lieben Sandrajunkies über meine jüngsten Schandtaten in Kenntnis zu setzen.

Wie die Überschrift schon sagt: Ich war Barkeeper.

Die kleine Schwester meines besten Freundes wurde am 8. Januar 18 Jahre alt und hat im Sportheim meines Heimatortes eine riesige Fete mit in etwa 50 Gästen steigen lassen. Schon im Sommer hatte ich ihr versprochen, dabei die Bar zu machen. Gesagt, getan.

Mein bester Freund, seine Freundin, ich und zwei weitere, mir unbekannte Leute schmissen also den Laden. Wir mixten Getränke, zapften Bier, servierten, spülten Gläser und füllten den Kühlschrank mit Reserven aus dem Lager. Und das ganze von ca. 19 bis 2:30 Uhr. Und trotz der Tatsache, dass mir die Steherei hinter dem Tresen ganz schön auf den Rücken und die Füße ging und ich vom Abwaschen rissige Hände bekam, hat es mir einen wahnsinnigen Spaß gemacht!

Das lag allerdings auch an folgender Tatsache: Das Geburtstagskind ist lesbisch und hatte eine Menge ebenso gesinnter Frauen eingeladen. Als dann Katy Perry’s “I kissed a girl” anlief, sind die alle komplett ausgerastet und haben die Zeile “I KISSED A GIRL AND I LIKED IT” aus tiefster Kehle mitgegröhlt. Björn, mein bester Freund, und ich haben uns daraufhin nur wortlos angeguckt und angefangen zu lachen! :D

Generell war es sehr lustig, die immer beschwipster werdende Menge beim Tanzen, Singen etc. aus sicherer Entfernung von hinter dem Tresen zu beobachten.

Fazit: War auf jeden Fall mein Ding! Der Spaß, den ich hatte, hat die siebeneinhalbstündige Anstrengung ohne Bezahlung auf jeden Fall wettgemacht. Jederzeit gerne wieder!

Eiszapfen des Todes!

4. Januar 2010, 21:45

Dieses Biest von einem Eiszapfen hängt von der Dachrinne meines Doppelhaushälftennachbars und wird immer größer. Inzwischen ist er fast einen Meter lang und ich finde, er hat etwas von dem Arm eines Aliens. Daher musste ich ihn einfach fotografisch einfangen. É voila:

Eiszapfen des Todes

Meine gute Mutter. Nicht nur, dass sie mich achteinhalb Monate wie einen schmarotzerischen Parasiten hat in sich wohnen lassen, mich großgezogen hat, mir es dabei an wenig fehlen lassen hat, mir mein teures Studium und dafür sogar einen Laptop finanziert. Nein, gestern kam der Oberknaller.

Am Montag spielte ich nachmittags mit ihr Karten und erzählte ihr dabei beiläufig, dass ich mir 2010 einen neuen, größeren Flachbildfernseher kaufen will, weil mein bisheriger wirklich klein war und vor allem das Xbox spielen damit nicht optimal ist.
Am Dienstag fuhr sie dann in die Stadt und war auf der Suche nach einer TV-Bank für das Wohnzimmer. Dabei kam ihr bei Media Markt (oder war es doch Saturn?) ein Angebot unter die Finger, das sie sich nicht entgehen lassen wollte. Und so schlug sie zu und nahm für mich einen VERDAMMTEN 32 ZOLL GROßEN FLATSCREEN FERNSEHER MIT!!!

Als ich dann die Treppe runter ins Wohnzimmer ging, sie war natürlich längst wieder zuhause, fragte sie mich, ob ich sie für einen spontanen Menschen halte. Skeptisch bejahte ich und wunderte mich, was nun kommen sollte. Sie meinte, sie habe mir aus der Stadt was mitgebracht, von dem ich ihr gesagt hätte, ich hätte davon gern einen Neuen. Weil ich das mit dem Fernseher aber total vergessen habe, fiel mir das wirklich nicht ein, auch nach mehreren Tipps nicht. Also ging sie raus, holte die Überraschung aus dem Kofferraum des Autos und stellte es im Vorflur ab.

Ich bekam meine Kinnlade minutenlang nicht zu. Ich hätte beinahe vor Freunde und Überraschung ein paar Tränen kullern lassen. Ich war nahezu sprachlos. Irgendwann meinte ich nur: “Bist du blöd, soviel Geld für mich rauszuhauen?! Ich hab da immer ein schlechtes Gewissen…”. Und ich brauchte danach noch den ganzen Tag, um zu realisieren, was mir da für ein tolles, teures Geschenk gemacht wurde.

Allerdings: Geschenk ist das falsche Wort. Denn für umsonst soll ich ihn auch nicht haben. Immer wenn ich mir leisten kann, ihr ein bisschen was zurückzubezahlen, soll ich ihr was geben. Aber das tue ich nur zu gerne! Und immerhin hat sie ja “nur” knapp 400 bezahlt, was für so einen Fernseher wunderbar ist, und das ganze als 0%-Finanzierung abgeschlossen.

Heute war sie dann nochmal beim schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens, um ein Expeditregal zu kaufen. Auf mein bisheriges, großes, passte das wundervolle Gerät nicht drauf, da es direkt unter der Dachschräge stand. Ich gab ihr mein altes und bekam dafür ein neues, kleineres und baute das heute mit meiner Kusine Merle auf.

Das Ganze war ein Staub- und Dreckspektakel. Und wir waren hier auch, mit hinterher sauber machen und herumräumen, den ganzen Tag am arbeiten. Jetzt ist alles endlich fertig und ich bin sehr zufrieden! Und hier ist das gute Stück:

TV 1 TV 2

Und wer jetzt behauptet, meine Mutter gehört nicht zu den besten Müttern, hat einen Schaden, aber einen ganz gewaltigen!

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