Gestern begab ich mich mit meinem Herzallerliebsten in Tarantinos neustem Kinofilm “Inglourious Basterds”. Schon der Name des Regisseurs/Drehbuchautors/Produzenten steht ja bekanntlich für videodelikate surreale Handlungen, spektakuläre Explosionen und zitatverdächtige Dialoge auf der Kinoleinwand. “Tarantino” wandelt sich immer mehr vom Nomen zum Adjektiv.
Auch sein neuster Streifen tut dem kein Abbruch. Die “Inglourious Basterds” sind, wie der Name schon sagt, ein Haufen unrühmlicher Mistkerle bestehend aus amerikanisch-jüdischen Soldaten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, soviele Nazis wie möglich im zweiten Weltkrieg zu erledigen und als Trophäe deren Skalp mitzunehmen. Herrlich dabei ist der klischeehafte Humor gegenüber den deutschen Soldaten: “Wenn du in deinem Leben nochmal ein Sauerkrautsandwich essen willst, nimm deinen Wiener-Schnitzel-Finger und zeig uns wo die Bockwurstparty steigt.”
Natürlich setzt Tarantino auch wieder die die altbekannten Comicelemente, die Kapitelunterteilung und die perfekt auf die Situationen passende Musik ein, die ihn mitunter in seinen Filmen so erfolgreich macht. Von den Actionszenen, in denen geschossen, erstochen und in die Luft gejagt wurde gar nicht zu reden.
Ich bin sehr begeistert und kann ihn nur empfehlen! Die fast zweieinhalb Stunden still Sitzenbleibenmüssen fallen hier mehr als leicht.

Dann gehts dir wie mir!!! Ich fand ihn auch total genial!!!
Kathi (20 comments)
7. September 2009
Noch nie waren 2 1/2 Stunden im Kino so schnell vorbei. So wie an dem Abend hab ich mich dieses Jahr eigentlich nur auf dem F.U.R.T.-Konzert im Juli. =))
Ich könnte mir den Film noch 100 Mal anschauen, aber bitte nur noch im Original. Es gingen leider doch ein paar Gags durch die Synchro verloren.
Lars (17 comments)
8. September 2009